Die Treuhand in Brandenburg

Faserballen liegen vor einem Werkstor
Streik in der Märkischen Faser AG in Premnitz 1992, © Mathias Hohmann

Ein Vortrag von Marcus Böick (Ruhr-Universität Bochum)

Die Treuhandanstalt und die Nachwirkungen ihrer Tätigkeit sind auch 30 Jahre nach der Gründung 1990 hochumstrittene Themen. Der Vortrag beleuchtet die Geschichte der Organisation in den frühen 1990er Jahren und nimmt zusätzlich die oft vernachlässigte regionale bzw. lokale Dimension stärker in den Blick. Über die Hälfte aller Privatisierungen und Abwicklungen wurden in den 15 regionalen Treuhand-Niederlassungen organisiert. Das Land Brandenburg markiert dabei durchaus einen Sonderfall – nicht nur wegen der Nähe zu Berlin oder der vom Treuhand-kritischen Manfred Stolpe geführten SPD-Landesregierung. Auch waren hiesige Wirtschafts- und Unternehmensstrukturen durch zahlreiche Besonderheiten geprägt, die sie von denen in anderen »neuen« Bundesländern – etwas dem stark industrialisierten Süden und dem agrarisch geprägten Norden – markant unterschieden.

Eintritt

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Zusätzliches Angebot

Unsere Kuratorinnen bieten vor der Ringvorlesung von 17.15 bis 17.45 Uhr eine Führung zur Sonderausstellung an.
Das Angebot ist im Eintrittspreis zur Ausstellung inbegriffen. Die Ausstellung schließt um 18.00 Uhr.

Anmeldung zur Veranstaltung

Eine Anmeldung zur Ringvorlesung sowie zur Führung unter besucherservice@gesellschaft-kultur-geschichte.de wird empfohlen.