Der militärische Umbruch in Brandenburg, 1990 bis 1994

Ein Vortrag von Sönke Neitzel (Universität Potsdam)

Das heutige Land Brandenburg wurde über die vier Jahrzehnte des Kalten Krieges tief geprägt von der Stationierung einer großen Anzahl sowjetischer Soldaten. Aber auch etliche NVA-Verbände hatten hier ihre Kasernen – nicht zuletzt auch das Ministerium für Nationale Verteidigung in Strausberg. Die Wiedervereinigung beendete diese außerordentlich dichte Präsenz des Militärs. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Rolle der brandenburgischen Verbände in den Planungen des Warschauer Paktes und behandelt die vielfältigen sicherheitspolitischen, ökonomischen und sozialen Folgen des Abzugs der Truppen der sowjetischen Westgruppe sowie der Auflösung der NVA.

Eintritt

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Zusätzliches Angebot

Unsere Kuratorinnen bieten vor der Veranstaltung von 17.15 bis 17.45 Uhr eine Führung zur Sonderausstellung an.
Das Angebot ist im Eintrittspreis zur Ausstellung inbegriffen.

Eine Anmeldung zur Ringvorlesung und zur Führung unter besucherservice@gesellschaft-kultur-geschichte.de wird empfohlen.