Rechtsrock – Kultur und Politik des Rechtsradikalismus im Land Brandenburg

Menschen stehen hinter einer rot-weißen Absperrung, drei junge Männer sind dabei im Fokus. Ihre Rücken sind zu sehen. Einer trägt ein schwarzes Foto mit der Aufschrift Randgruppe deutsch Eberswalde.
© Dorina Feldmann, Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam

Ein Vortrag von Christoph Schulze (Moses Mendelssohn Zentrum/Universität Potsdam)

Die Aktivitäten der radikalen Rechten gehören zur Geschichte des Landes Brandenburg. Immer zwischen gewalttätiger Subkultur und machthungriger politischer Strömung pendelnd, hat die radikale Rechte Einfluss auf das Bundesland genommen – durch ihre Gewalttaten und ihren Hass, auf parlamentarischer Ebene und auch kulturell. Wir werfen einen Blick auf Entstehung, Werden und Gegenwart des Rechtsrocks in der Region. Die brachiale Musik der radikalen Rechten war jugendkultureller Trend der 1990er Jahre und ist in ihrer Wirkkraft für den gesamten Rechtsradikalismus dieser Zeit kaum zu überschätzen. Was damals begann, wirkt fort im Heute: Immer noch ist der Rechtsrock Soundtrack einer politischen Bewegung, verbreitet ihre Botschaften, sorgt für Selbstvergewisserung nach Innen und ruft zur Aktion. Was im musikalischen Untergrund propagiert wird, schlägt sich in der Politik der radikalen Rechten nieder.

Eintritt

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Zusätzliches Angebot

Unsere Live-Speaker stehen vor der Ringvorlesung von 17 bis 18 Uhr bereit für Fragen und geben eine kurze Einführung in die Sonderausstellung.
Das Angebot ist im Eintrittspreis zur Ausstellung inbegriffen.

Anmeldung zur Veranstaltung

Eine Anmeldung zur Ringvorlesung unter besucherservice@gesellschaft-kultur-geschichte.de wird empfohlen.